Technologieprobleme bleiben selten technische Probleme.
Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich dort, wo Technologie, Betrieb und Menschen aufeinandertreffen.
Ich habe Teams geführt, geschäftskritische Systeme unterstützt und erlebt, was passiert, wenn aus einem technischen Problem eine geschäftliche Entscheidung wird.
Heute bringe ich diese Erfahrung in Cyber Resilience und AI Governance ein. Ich unterstütze Führungsteams dabei, zu verstehen, was wirklich zählt, Verantwortung zu klären und zu entscheiden, was als Nächstes passieren muss.
Bevor Governance zu meinem Schwerpunkt wurde, prägte der operative Alltag meine Arbeit.
Meine Karriere begann nicht mit einem Framework.
Sie begann im Service und im operativen Betrieb – mit Teams, Kunden und Problemen, die gelöst werden mussten, damit der Alltag weiterfunktionierte.
Mit der Zeit wurde meine Arbeit technischer, und ich wechselte in den Enterprise-IT-Support.
Ab 2014 war ich bei Dienstleistern beschäftigt, die im Auftrag von IBM tätig waren. In diesen Rollen unterstützte ich mehr als zehn Jahre lang den technologischen Betrieb der Defense Commissary Agency (DeCA), einer Einrichtung des U.S. Department of Defense.
Dabei ging es um geschäftskritische Systeme, eskalierte Störungen, Betriebskontinuität und die Abstimmung mit unterschiedlichen Stakeholdern an U.S.-Militärstandorten.
Als Teamleiter unterstützte ich das DeCA Europe Area Office und 32 europäische Commissary-Standorte. Darüber hinaus unterstützte ich während der Nachtstunden in den USA die globale Störungsbearbeitung für mehr als 220 Standorte.
Später arbeitete ich als Europe Area Representative zunehmend an der Schnittstelle zwischen technischen Teams und operativen Stakeholdern:
Was ist passiert?
Was ist betroffen?
Wer muss es wissen?
Und was muss als Nächstes geschehen?
Ein Ticket ist selten das Ende des Problems.
Ein System fällt aus.
Technisch kann die Ursache in einer Anwendung, einer Netzwerkverbindung oder einer Hardwarekomponente liegen.
Für den Betrieb stellen sich andere Fragen:
Was funktioniert nicht mehr?
Wer ist betroffen?
Wie lange kann der Ausfall dauern?
Wer muss einbezogen werden?
Was kann sicher wiederhergestellt werden?
Und wann muss das Thema über das technische Team hinaus eskaliert werden?
Jahre in operativen Umgebungen haben mir gezeigt, dass Resilienz von mehr abhängt als davon, die Technik wieder zum Laufen zu bringen.
Sie hängt von Prioritäten, Verantwortung, Kommunikation und Entscheidungen ab.
Diese Erfahrung prägt bis heute einen großen Teil meiner Beratung.
Mein Schwerpunkt hat sich verändert. Die grundlegende Frage nicht.
Mit der Zeit verlagerte ich meinen Schwerpunkt gezielt auf Cybersecurity, Risiko, Resilienz und Governance.
Die Fragen wurden grundsätzlicher.
Nicht nur:
Wie beheben wir das Problem?
Sondern:
Welches Risiko entsteht daraus für das Unternehmen?
Wer trägt dieses Risiko?
Was sollte die Geschäftsleitung jetzt entscheiden?
Und woher wissen wir, ob die Organisation tatsächlich vorbereitet ist?
Diesen Schwerpunkt habe ich durch professionelle Cybersecurity-Zertifizierungen, Executive-Programme für Cyber Leadership und praktische Strategiearbeit weiter vertieft.
Heute geht es mir nicht darum, technische Risiken komplizierter klingen zu lassen.
Es geht darum, die Verantwortlichen dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen über die Risiken für ihr Unternehmen zu treffen.
Strategie muss auch außerhalb der Präsentation funktionieren.
Ich bin Certified Information Security Manager (CISM) und ISACA-Autor. In meinen Veröffentlichungen beschäftige ich mich mit Cyber Resilience, Führung, Krisenbereitschaft, Kultur und Governance.
Außerdem bin ich zweifacher Cyber Leadership Institute Capstone Winner. Ich habe in beiden Programmen das jeweilige Capstone Project gewonnen:
Cyber Leadership Program
Cyber Strategy & Transformation Program
In diesen Capstone-Projekten müssen komplexe Cyber-Herausforderungen in Strategien, Transformationspläne und Business Cases für die Führungsebene übersetzt und vor einem Führungsgremium präsentiert werden.
Phil Zongo, CEO & Co-Founder des Cyber Leadership Institute, beschreibt die Bedeutung so:
“Andre is one of only two people in the history of the Cyber Leadership Institute to win both the CLP and CSTP Capstone Projects. This achievement reflects far more than deep technical expertise. It demonstrates Andre’s exceptional ability to connect cybersecurity with business strategy, develop practical and high-impact solutions, and communicate a compelling vision with clarity, confidence and persuasion.”Phil Zongo · CEO & Co-Founder, Cyber Leadership Institute
Wer mit Ihnen spricht, arbeitet auch selbst an Ihrem Mandat.
André Porsch Consulting ist bewusst als unabhängige Beratung aufgebaut.
Es gibt keine Übergabe von einem Gespräch mit einem Senior-Berater an ein Junior-Team, das die eigentliche Arbeit übernimmt.
Ich begleite ein Mandat vom ersten Gespräch über Analyse, kritische Rückfragen und Workshops bis zu den abschließenden Empfehlungen persönlich.
Das ist wichtig, weil gute Beratung vom Kontext lebt.
Warum ist ein Risiko wichtiger als ein anderes?
Wann verbirgt sich hinter einem Kontrollproblem eigentlich ein Verantwortungsproblem?
Wie hinterfragt man eine Annahme, ohne die Menschen zu verlieren, die anschließend handeln müssen?
Wann hilft ein weiteres Dokument?
Und wann braucht die Organisation stattdessen eine Entscheidung?
Ich nutze Technologie und KI dort, wo sie die Arbeit verbessert.
Die fachliche Beurteilung bleibt bei mir.
„Besonders geholfen hat André mir dabei, Cyber-Risiken nach Business Impact zu priorisieren, technische Findings in klare Business-Risiken zu übersetzen und überzeugende Executive Reports zu erstellen. Auch Ownership und das Umwandeln von Gaps in Business-Entscheidungen haben wir erfolgreich erarbeitet.“Kosae Alhussin · Senior Information Security Specialist
Ich beginne beim Unternehmen. Der Rahmen kommt danach.
An Standards, regulatorischen Anforderungen, Kontrollen und Frameworks für Cybersecurity und AI Governance fehlt es nicht.
Sie sind wichtig.
Aber die Organisation muss trotzdem entscheiden:
Was muss weiter funktionieren?
Was zählt am meisten?
Was können wir tolerieren?
Wer trägt das Risiko?
Und wo muss die Geschäftsleitung eingreifen?
Der Rahmen gibt diesen Entscheidungen Struktur.
Er sollte sie nicht ersetzen.
Deshalb liegt meine Arbeit häufig an der Schnittstelle zwischen technischem Risiko und geschäftlicher Entscheidungsfindung.
Und deshalb ist mir wichtiger, ob eine Empfehlung umgesetzt werden kann, als ob das Ergebnis beeindruckend aussieht.
Klar schreiben heißt, klar denken zu müssen.
In meinen Veröffentlichungen für ISACA beschäftige ich mich mit vielen der gleichen Fragen, die auch in meiner Beratung auftauchen:
- Wie bereitet sich die Geschäftsleitung auf eine Cyberkrise vor?
- Was passiert, wenn Kontrolle über Lieferanten, Systeme und Verantwortlichkeiten verteilt ist?
- Welche Rolle spielt klare Verantwortung für Resilienz?
- Und wie verändert sich Sicherheitskultur, wenn Führungskräfte andere Fragen stellen?
Ich schreibe darüber, weil sich eine Idee erst dann wirklich bewährt, wenn sie sich klar erklären lässt.
Ausgewählte ISACA-Beiträge
- Three Simple But Powerful Strategies to Radically Transform Cybersecurity Culture →
- Three Penetrating Leadership Questions to Create a Cyber Resilient Culture →
- When Control Fragments: Rethinking Resilience in a Distributed World →
- Three Highly Actionable Steps to Strengthen Your Leadership Team’s Cyber Crisis Readiness →
Oft ist es nicht schwierig, das Risiko zu sehen.
Schwieriger ist die Entscheidung, was damit zu tun ist.
Vielleicht liegt die technische Analyse bereits vor. Wenn bei Cyber Resilience, AI Governance oder NIS2 trotzdem Priorität, Verantwortung oder die nächste Entscheidung unklar sind, können wir genau dort beginnen.
Keine generische Vertriebspräsentation. Sondern ein praktisches erstes Gespräch über die Entscheidung, die vor Ihnen liegt.